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01.09.2015 Das Herz des Schlaun-Gymnasiums wieder zum Schlagen bringen

Der Rat der Stadt Münster stellt fest bzw. nimmt zur Kenntnis: 

  1. Münster ist eine wachsende Stadt mit wachsenden Schülerzahlen. Damit haben alle vorhandenen Schulen, und vor allem die Gymnasien, auch langfristig eine Existenzberechtigung zur Versorgung der zahlreichen Schüler.  
  2. Eine Aula gehört zu einem gut funktionierenden Schulleben und ist ein wichtiger Ort der Begegnung und des Austausches. Die Aula des Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums befindet sich seit dem Jahr 2011 im Rohbauzustand und ist somit für den Schulbetrieb nicht zu nutzen. In der Phase der Schulanmeldungen und der damit verbundenen Informationsveranstaltungen für Eltern und Schüler ist die nicht nutzbare Aula ein Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Schulen.  
  3. Zur Sanierung der Aula hat die Stadtverwaltung im Jahr 2012 Kosten in der Größenordnung von etwa einer Million Euro ermittelt. Die Schule selbst sieht die Möglichkeit, etwa die Hälfte der veranschlagten Finanzmittel durch eine Konzentration auf eine Wiederherstellung der Aula einzusparen.
Der Rat der Stadt Münster beschließt deshalb:
  •  Die Stadtverwaltung erarbeitet gemeinsam mit der Schule ein Konzept, wie pragmatisch und kostengünstig die Schulaula des Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums wiederhergestellt werden kann und legt dem Rat zur Beschlussfassung einen Finanzierungsvorschlag sowie einen Zeitplan zur Umsetzung vor.

Begründung:

Ein Kostenvoranschlag der Verwaltung zur Wiederherstellung der Aula aus dem Jahr 2012 errechnete Kosten in Höhe von etwa einer Million Euro. Gespräche mit Vertretern des Schlaun-Gymnasiums (Schulleitung, Schulpflegschaft und Lehrern) haben jedoch ergeben, dass diese Baumaßnahme möglicherweise deutlich günstiger umzusetzen ist. Die seitens des Schulgremiums vorgeschlagenen Maßnahmen ergeben ein Einsparvolumen in Höhe von ca. 450.000 Euro. Die Einsparungen im Vergleich zur städtischen Kostenkalkulation rühren vor allem dadurch her, dass die Elternschaft nur eine Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit der Aula anstrebt, ohne deutliche gestalterische Akzente setzen zu wollen: So werden Ausbesserungsmaßnahmen vorgeschlagen anstatt die komplette Neugestaltung von Wänden und Böden. Ebenso haben Eltern und Schüler bereits eigene Mittel für den Umbau der Aula akquiriert und sind zu Mehrleistungen motiviert. Dieses weit über das übliche Maß herausragende Engagement hat ein Anrecht auf eine entsprechende Beachtung des Schulträgers.

Vor diesem Hintergrund ist es aus Sicht des selbst finanziell strapazierten Schulträgers geboten, alle potenziell wirtschaftlicheren Möglichkeiten zur Sanierung der Aula auf ihre Umsetzung zu überprüfen und gegebenenfalls weitere Möglichkeiten zur kostengünstigen Sanierung bei gleichzeitiger Wiederherstellung der Aula als Herz einer jeder großen Schule sicherzustellen.

 

   
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