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Bürgerschaft am Klimaschutz beteiligen
Die Verwaltung wird beauftragt,
 
 
 
in einem ersten Schritt öffentliche Flächen in Münster zu suchen und zu definieren, die für die wirtschaftliche Erzeugung regenerativer Energien genutzt werden 
Können. Besonders Dachflächen kommen dafür in Frage. 
In einem zweiten Schritt soll eine Dachbörse eingerichtet werden, bei der über eine internetgestützte Plattform Dachflächen für die Installation von Photovoltaik-Anlagen angeboten und nachgefragt werden können.
 
Die Stadtwerke Münster GmbH sollen anschließend einzelne Projekte oder Projektgruppen erarbeiten und konkrete Angebote zur Umsetzung formulieren. Dabei sollen neben der Leistungsstärke, dem CO2-Einsparvolumen und der Investitionssumme vor allem auch Rendite- und Beteiligungsmöglichkeit für Bürgerinnen und Bürger an der Anlage genannt werden. Bei öffentlichen Gebäuden soll auch die Möglichkeit eines wirtschaftlichen Nutzens für die Stadt Münster berücksichtigt werden, z.B. ob eine mögliche Miete in die Bauunterhaltung der genutzten Gebäude, z.B. Schulen, fließen kann.
 
Die Stadtwerke sollen aufgefordert werden einen Fonds oder ein geeignetes Beteiligungsinstrument aufzulegen mit dem sich die Bürgerschaft an diesen 
Projekten beteiligen kann. 
 
Dabei sollen auch kleine Beteiligungen möglich sein, z.B. als „Geschenk-Aktie“, die für den Beschenkten über eine Urkunde die geschätzte CO2-Reduzierung ausweisen. Hier sollte überlegt werden, ob nicht paketweise die Rendite dieser vielen Kleinstbeteiligungen einer Organisation, z.B. Zoo, oder einer Einrichtung zufließen kann. 

 

 
 
Begründung:
Weltweit steigt die Nachfrage nach Energie. Bis zum Jahr 2050 wird mit einer Verdopplung des Energieverbrauchs gerechnet. Die Abhängigkeit Deutschlands vom Import knapper werdender und teurer Energierohstoffe und der Klimawandel stellt unser Land aber auch die politisch Verantwortlichen in der Kommune vor enorme Herausforderungen.
 
Der beste Garant für eine saubere, sichere und bezahlbare Energieversorgung
ist ein breit gefächerter und am Wettbewerb orientierter Energiemix.
Weltweit und in Deutschland werden selbst bei größten Anstrengungen zur Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien in den kommenden Jahrzehnten die fossilen
Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas) unverzichtbar bleiben. Entscheidend ist es, deren Einsatz durch hohe Effizienz so klimaverträglich wie möglich zu gestalten. Die erneuerbaren Energien als heimische Energieträger können einen wesentlichen
Beitrag zur Erhöhung der Versorgungssicherheit und zum Klimaschutz leisten.
 
Die CDU setzt sich für eine Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien an der Strombereitstellung auf 30 Prozent bis zum Jahr 2020 ein. Dazu soll der Ausbau der erneuerbaren Energien weiter gefördert und gezielt Flächen für die Installation von Photovoltaikanlagen angeboten werden.
   
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