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02.07.2012: „Mehr Kooperation wagen - Ein Zukunftsbeitrag für städtische Theater“

Der Rat möge beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt,

• Arbeitsfelder aufzuzeigen, in denen eine Kooperation mit anderen Theatern, insbesondere der näher gelegenen Theater möglich ist.
Hierbei soll insbesondere geprüft werden, ob das Zusammenlegen von Werkstätten (Schreinerei, Schneiderei, etc) und anderen Dienstleistungen (Einkaufsverbund, Personalabrechnung) an einem zentralen Ort Perspektiven für eine effiziente Arbeit eröffnet
• auf der Grundlage der Prüfungen unter Berücksichtigung von Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz mögliche Partner zu finden, mit denen eine solche Zusammenarbeit Erfolg versprechend erscheint und diese Kooperationsfelder den politischen Gremien zur Entscheidung vorzulegen.

Begründung:
 
Die Nachfrage nach Kultur und insbesondere die Nachfrage nach einem umfassenden Theater- und Konzertangebot in Münster ist nach wie vor groß, und wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Die CDU Münster bekennt sich dabei auch ausdrücklich zum Erhalt eines Mehrspartentheaters

Bereits heute gibt es, bedingt durch einen notwendigen Konsolidierungskurs im städtischen Haushalt, auf einigen Feldern des Theaterbetriebes erfolgreiche Kooperationen. So werden z.B. ganze Bühnenproduktionen mit anderen Theatern ausgetauscht. Dennoch ist durch die dramatische Entwicklung der städtischen Finanzen heute schon absehbar, dass weitere kreative Ideen benötigt werden, um den Kostendruck entgegen zu stehen.
Evolution ist gefragt, wenn die Zukunft gesichert werden will. Die Weiterentwicklung von Arbeitsprozessen und die Ausrichtung auf Gemeinsamkeiten mit anderen Theatern und damit Fähigkeiten zu bündeln und so gemeinsam mehr als jedes Theater für sich allein zu schaffen, soll daher das Ziel der Zukunft sein. So geht es um die gemeinsame Optimierung von Arbeitsprozessen, insbesondere einen städteübergreifenden Einkaufs-, Herstellungs- und Personalverbund, und um die Zusammenarbeit bei Theateraufführungen und Konzerten. Gemeinsam geht es eben besser und kosteneffizienter als allein.

Ziel könnte sogar die Gründung eines kommunalen Dienstleistungszentrums für Theaterbetriebe sein. Mit der Bündelung von Kräften könnte in Folge Geld gespart und auch verdient werden.
Ein nächster Schritt kann eine „gemeinsame Werkstatt“ mit Schreinerei und Schneiderei sein. Die Angebotspalette sollte aber in Sondierungsgesprächen mit anderen Theatern erweitert werden. So gibt es durchaus Potential für einen Einkaufverbund oder aber für eine zentrale Personalabrechnung.
Klar ist, dass der einzelne kommunale Theaterbetrieb eigenständig und regional bleibt. Das gewährleistet auch in Zukunft den notwendigen Raum für Individualität, Identifikation und Leistung.
Sinnvoll wäre der Start eines zu gründenden Unternehmens mit zwei, drei oder vier Kommunen als Gesellschafter. Vom Grundsatz her kann der Gesellschafterkreis in der Zukunft erweitert werden, möglich sollte aber auch der Verkauf von Dienstleistung an „dritte“ Theaterbetriebe sein.  
 

   
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