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Resolution „Schulsozialarbeit fördern und gerecht verteilen“
Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung möge beschließen:
 
Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung appelliert an das Land Nordrhein-Westfalen, die Stadt Münster in ihrem Bestreben zu unterstützen, flächendeckend und bedarforientiert Schulsozialarbeit an den Münsteraner Schulen zu ermöglichen.
 
Die Verwaltung wird zudem beauftragt, ergänzend zur öffentlichen Berichtsvorlage V/ 0911/2008 „Gesamtkonzept Schulsozialarbeit in Münster“ Möglichkeiten darzustellen,
bedarforientiert und flächendeckend Schulsozialarbeit an den Münsteraner Schulen mittelfristig zu ermöglichen.
 
Dabei sollen folgende Aspekte berücksichtigt werden:
 
  • die aktuelle Versorgung mit Schulsozialarbeiterinnen und – arbeitern an den Münsteraner Schulen sowie deren Finanzierung,
  • eine integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung, die beide Bereiche verbindet und Umsetzungsschritte darlegt.

Begründung:
Die Bedeutung der Schulsozialarbeit hat insbesondere in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Grund sind die veränderten Bedingungen des Heranwachsens, die unterschiedlichen familiären Lebensformen, die damit einhergehende steigende Nachfrage nach Betreuungsangeboten als auch die verschiedenen Problemlagen von Kindern und Jugendlichen. Sozialpädagogische Fachkräfte arbeiten in gemeinsamer Verantwortung mit den Lehrkräften der Schulen insbesondere an der sozialen und kulturellen Integration sowie an der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler und tragen so zu einem umfassenden Bildungs- und Erziehungsangebot bei, das sich an dem jeweiligen Bedarf der Schule, der Kinder bzw. Jugendlichen und der Eltern orientiert.
Ein Blick auf die örtliche Schullandschaft zeigt, dass die derzeitige Situation in Münster noch nicht befriedigend ist. Laut V/0911/2008 arbeiten im Rahmen der Schulsozialarbeit insgesamt 53 hauptamtlich beschäftigte Sozialarbeiter bzw. Sozialpädagogen in verschiedenen Schulformen in Münster. Davon werden 32 Stellen von der Stadt Münster finanziert, die übrigen 21 Stellen sind in Trägerschaft des Landes und freier Träger der Jugendhilfe. Von einer Versorgung aller Schulen, die dies notwenig erachten, mit Sozialarbeitern bzw. –pädagogen ist Münster noch weit entfernt.
Da die Stadt Münster eine personelle Aufstockung finanziell allein nicht bewältigen kann, muss das Land hier gemäß des Gleichheitsprinzips Abhilfe schaffen.
   
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