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25.11.2013: Ja zur grünen Welle in Münster!
Antrag zur sofortigen Beschlussfassung

Ja zur Grünen Welle in Münster! Eine verbesserte Verkehrssteuerung für Luftreinhaltung und Verkehrssicherheit.


1.    Der Rat der Stadt Münster stellt fest, dass die Ampelsteuerung der Hauptverkehrsachsen Münsters nur unzureichend einen  stetigen Verkehrsfluss bzw. eine „Grüne Welle“ ermöglicht.
2.    Der Rat der Stadt Münster nimmt zur Kenntnis, dass Stopp & Go -Verkehre eine wichtige Unfallursache in Münster sind und ein stetiger Verkehrsfluss zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit führt. Der Rat der Stadt Münster nimmt weiter zur Kenntnis, dass durch fließenden Verkehr  weniger Kraftstoff verbraucht, die CO2-Belastung reduziert, Lärmemissionen und Feinstaubbelastung gemindert und die Luftqualität verbessert werden kann.
3.    Vor diesem Hintergrund wird die Stadtverwaltung beauftragt, eine Studie mit wissenschaftlicher Unterstützung zur verbesserten Verkehrssteuerung in Münster vorzulegen. Der Rat stellt dafür ein Budget von 200.000 Euro zur Verfügung.


Begründung:
Nach dem Eindruck vieler Münsteraner, die täglich das Auto nutzen, hat Münster seit der Geschwindigkeitsumstellung auf dem Ring und den Hauptverkehrsachsen keine ausreichend gut funktionierende Grüne Welle. Die Folge sind Staus und Stopp & Go-Verkehre, die unnötig für Emissionen (Luft und Lärm) sorgen und die Menschen im Umfeld in ihrer Lebensqualität belasten.
Berechnungen des ADAC haben ergeben, dass eine funktionierende Grüne Welle den CO2-Ausstoß um 15 % senken kann. Auch insoweit ist eine Verbesserung der Grünen Welle eine der vordringendsten Aufgaben zur Luftverbesserung in Münster.

Ein Negativbeispiel aus München verdeutlicht diese Problematik: An einer „Staufalle“ werden nach Messungen jede Woche 30.000 Liter Benzin von im Stau stehenden Autos unnötig verbraucht und dem zufolge entsprechende Mengen Abgase produziert.

Durch ein System funktionierender Grüner Wellen und eine damit bedingte Verflüssigung des Individualverkehrs wird dem Umweltschutzgedanken Rechnung getragen: In anderen Großstädten gibt es funktionierende Grüne Wellen. In Hamburg existiert ein vernetztes Ampelsystem, das bereits nach drei Jahren über eine halbe Million Liter Kraftstoff und 1.300 t CO2 pro Jahr eingespart hat. Die Stadt Bremen gilt nach dem TomTom-Staureport als besonders vorbildlich bei der Verkehrssteuerung.

Da andere Städte in den verschiedensten Varianten Lösungen für einen besseren Verkehrsfluss finden, kann dies in Münster, trotz einzelner durchaus nachvollziehbarer Schwierigkeiten, nicht als Ziel aufgegeben werden. Vielmehr müssen technischen Möglichkeiten, die machbar sind,  wie z.B. Lichtzeichenanlagen, die zu fahrende Geschwindigkeiten anzeigen, um folgende Lichtzeichenanlagen bei Grün zu erreichen, zügig verwirklicht werden, um Staus zu reduzieren und eine nachhaltige Luftverbesserung für Münster zu erreichen.

Deckungsvorschlag:
200.000 EUR Reduzierung des Zuschusses an die Citeq mit der Erwartung einer Effizienzsteigerung (5 Prozent von 4.000.000 Euro Zuschuss der Stadt Münster)

   
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