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24.02.2014: Für mehr Spaß am "Plümpsen"!
Der Rat möge beschließen:

Das im Jahr 2006 vom Rat beschlossene Bäderkonzept wird weiterentwickelt. Zur Verbesse-rung und zur höheren Akzeptanz der Bäder in Münster wird die Stadtverwaltung beauftragt, ein kurzfristig umzusetzendes Handlungskonzept zu erarbeiten, das  folgende Punkte berücksichtigt:

1.    Die Öffnungszeiten aller Bäder werden kundenorientiert ausgeweitet. Jedes städtische Bad ist an jedem Tag der Woche von mindestens 8 bis 21 Uhr zu öffnen.
2.    Der anhaltenden Kritik der mangelnden Wassertemperatur wird Rechnung getragen. Die Verwaltung legt in technischer Abstimmung mit den Stadtwerken Münster ein Ausbauprogramm für die Erhöhung der Wassertemperatur vor, dass in Varianten die Kosten darlegt, in allen oder in einzelnen Bädern die Wassertemperatur dauerhaft nach dem üblichen Standard zu erhöhen. Außenwasserflächen sollen grundsätzlich durch eine Abdeckung außerhalb der Betriebszeiten vor Abkühlung und Wasserverdunstung geschützt werden.
3.    Die Sauberkeit in allen Bädern wird stichprobenartig überprüft. Mangelnde Sauberkeit und Hygienemissstände werden konsequent beseitigt. Die Schwimmgäste sollen regelmäßig zur Sauberkeit befragt werden.
4.    Die Tarifstruktur der Eintrittspreise wird unter Maßgabe eines familienfreundlichen Angebots überarbeitet.
5.    In die nächste städtische Bürgerumfrage sollen Fragen nach der Nutzung von Bädern in und außerhalb Münsters sowie Fragen nach der Kundenorientierung der Münster-aner Bäder (Preisakzeptanz, Öffnungszeiten, Freundlichkeit, Sauberkeit) integriert werden.


Begründung:

Laut aktueller Presseberichterstattung und verwaltungsseitiger Information sind die Münster-anerinnen und Münsteraner nur teilweise mit der Bäderlandschaft zufrieden.

Ein Blick in andere Städte zeigt, dass das MaxiMare in der Stadt Hamm täglich von 8 bis 22 Uhr, der Bereich des Sportbads in der Woche schon ab 6 Uhr - Samstag und Sonntag ab 9 Uhr - geöffnet hat. Das Cabrio in Senden hat täglich von 8 bis 21 Uhr, das DÜB in Dülmen von 9 bis 21 Uhr geöffnet.

Auf die Kritik der zu geringen Wassertemperaturen, vor allem in den Freibädern während der Sommerzeit, müssen Antworten gefunden werden. Da das Wetter in unseren Breitengraden auch im Sommer nicht stabil bleibt, ist eine weitere Beheizung und die dadurch entstehenden Kosten zu prüfen. Insbesondere Stammgäste und Frühschwimmer verzichten bei kalten Tagen auf das Schwimmen in den Freibädern (lt. Sportamt etwa 500 Personen - Vorlage 0748/2011 S. 5). In Senden erfolgt die Beheizung aus einem Wärmeverbund und Pelletheizung, in Dülmen mit Wärmerückgewinnungsanlagen, in Osnabrück unterstützt eine Solaranlage die Wärmegewinnung.

Auch die Kritik von Familien, dass es in den Bädern zieht und die Lufttemperatur im Babybereich nicht warm genug ist, muss entsprechend aufgenommen werden. Ebenso verhält es sich mit dem Vorwurf der mangelnden Sauberkeit: Dieser Mangelzustand muss zügig beseitigt werden.

Die Attraktivierung der Bäder ist ebenfalls ein wichtiges Anliegen: Langweilige Badelandschaften für Kinder, keine weiteren Angebote, keine Spaßatmosphäre und das Fehlen einer guten Gastronomie sind Gründe für eine häufig nur kurze Aufenthaltsdauer oder das Fernbleiben. In anderen Städten gibt es dagegen viel mehr zu entdecken: Rutsche mit Zeitmesser, Wellenrutsche, Moonlightschwimmen, Schwimmwettbewerbe und andere Turniere, Mottopoolpartys, Familienspieltage, WOK-Rutschen oder Spieltage für Kinder in Senden. Die Kinder haben dazu freien Eintritt. Für die Münsteraner Bäder soll deswegen das Management und die Vermarktung verbessert werden, um mehr Badegäste anzuziehen.

Zur Gegenfinanzierung schlägt die CDU-Fraktion die Prüfung einer Optimierung infolge der Zusammenfassung der Bäder und der Stadtwerke vor. Hierdurch können Synergieeffekte zwischen den Bädern und der Stadtwerke als Stromlieferant zustande kommen. Ebenfalls soll ein stärkeres Engagement der Schwimmvereine geprüft werden.

Die oben angesprochenen Handlungsoptionen sind ein Schritt zur Verbesserung der Bäder-landschaft. Damit wird die Aufenthalts- und Angebotsqualität mit wenigen Maßnahmen für jeden Badegast spürbar erhöht. Es werden dadurch weitere Anreize geschaffen, die vielfältige Bäderlandschaft in Münster zu besuchen.

   
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