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20.03.2014: "It's cool to bike to school"
Der Rat möge  beschließen:

1.    Die Verwaltung richtet eine Steuergruppe, bestehend aus SchülerInnen, Eltern und Lehrern des Ratsgymnasiums  sowie Vertretern der Stadt selbst und der Polizei, ein.

2.    Ziel ist es, das Fahrradfahren in vielen Bereichen zu fördern, um die Anzahl der mit dem Fahrrad zur Schule fahrenden Kinder und Jugendlichen, insbesondere der Schulneuzugänger, zu erhöhen. Zugleich soll eine Schulwegsicherung erfolgen und ein fahrradfreundliches Umfeld (Fahrradabstellplätze, Zufahrten, das Fahrrad an sich, Helmtragen, etc.) für die SchülerInnen hergestellt werden.

3.    Die Zielsetzung zur allgemeinen Förderung des Schülerradverkehrs für das Gymna-sium wird in folgende Projektbereiche untergliedert:
•    Analyse der bestehenden Situation der mit dem Fahrrad zur Schule fahrenden SchülerInnen;
•    Erarbeitung von Optimierungsvorschlägen und deren Realisierung;
•    Schulneuanfänger des Gymnasiums motivieren, mit dem Fahrrad den Schulweg zurückzulegen.

4.    Über die Ergebnisse der Arbeit der Steuerungsgruppe wird im Schulausschuss und im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Verkehr regelmäßig berichtet.


Begründung:

Die Schulwegsicherheit ist ein wichtiges Thema für alle SchülerInnen und Eltern. Polizei und Stadtverwaltung sind u.a. im Rahmen der Partnerschaft Verkehrsunfallprävention um eine Reduzierung der erschreckend hohen Unfallzahlen in der Stadt Münster bemüht. Neben den viel zu häufigen Unfällen im Bereich des  Kraftfahrverkehrs sind auch die Unfallzahlen der Radfahrer, die zu ca. 40% am Verkehrsgeschehen in der Stadt beteiligt sind, viel zu hoch. Davon sind auch viele SchülerInnen betroffen, die mit dem Rad zur Schule fahren.

Die Polizei geht davon aus, dass es im Jahre 2020 ca. 1 Millionen Radfahrten in der Stadt Münster geben wird. Im Bereich der Innenstadt hat die Promenade für den Radfahrverkehr eine herausragende Rolle. Neben den amtlich registrierten Unfällen mit Radfahrerbeteiligung schätzt die Polizei, dass die Dunkelziffer dieser Unfälle im Bereich der Promenade um ein dreifaches höher liegt.

Mit dem Wechsel der Schüler aus der vierten Klasse der Grundschule an das Ratsgymnasi-um wird häufig auch eine neue Entscheidung darüber getroffen, wie der Schulweg künftig zurückgelegt werden soll. Schulneuanfänger des Gymnasiums sollen motiviert werden, mit dem Fahrrad den Schulweg zurückzulegen. Dabei spielt auch der Aspekt der Bewegungs- und Gesundheitsförderung eine Rolle.

Die Steuergruppe soll durch den intensiven Erfahrungsaustausch die bevorzugten Wege zur Schule ermitteln. Dabei geht es um die Feststellung und Beseitigung von Gefahrenpunkten auf dem Schulweg (Straßenüberquerungen, das Radfahren auf der Straße bei Verengungen durch parkende Autos usw.), Erarbeitung einer Schulwegradkarte mit Markierungen von Ge-fahrenstellen, Verbesserung der Fahrradabstellanlage, Fahrradkontrollen durch die Polizei oder Aktionstage mit einem Lastkraftwagen zum Thema "Toter Winkel", Geschicklichkeits-fahren, beispielhafter Fahrschulunterricht, Erste-Hilfe-Kurs, Videos zur Verkehrssicherheit, und insbesondere das Helmtragen. Vorbild dieser Idee ist ein Projekt zur Förderung des Schülerradverkehrs, das seit Dezember 2006 in Bünde umgesetzt wird.

   
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